Authors Name: 
Sarah Eiteljoerge
University: 
Georg -August Universität Göttingen
Category: 
Languages & Linguistics
Highly commended

Die fortwährende Frage nach der Unendlichkeit: Gibt es eine humane Anzahl von möglichen menschlichen Sprachen?

Einige Linguisten wollten um 1980 zeigen, dass die logische Anzahl möglicher menschlicher Sprachen in verschiedenen Grammatiktheorien finit sei. Dieses Ergebnis sollte Schlussfolgerungen ermöglichen bezüglich der Lernbarkeit einer Grammatik, die Bedeutung für den Spracherwerb, die Computerlinguistik und weitere linguistische Bereiche. Pullum (1983) nimmt sich der Beweisführungen an, und diskutiert sie und ihre Relevanz für die Folgerungen. Miteinbezogen werden Chomskys Transformational Grammar 1981, andere transformational-generative Ansätze (e.g. Lasnik und Kupin 1977, und Wexler und Culicover 1980) und der Beweis Pinkers in Bezug auf LFG (im Anhang von Bresnan 1982). Pullum verdeutlicht, dass ein solches Resultat nicht bewiesen wurde, es gegebenenfalls nicht sinnvoll oder von Bedeutung wäre und die Folgerungen nicht auf einem solchen Ergebnis beruhen. Die Beweisführungen werden dargestellt, und Pullums Argumente hergeleitet und kommentiert.